Wie finde ich den richtigen Webdesigner für meine Firma

Wie finde ich einen guten Webentwickler?

Gute Webentwickler zu finden ist nicht einfach. Doch sie von seiner Einstellung zu überzeugen ist noch schwieriger. Den Fehler beim Fachkräftemangel zu suchen, ist selten hilfreich. In den meisten Fällen mangelt es an den Recruiting-Maßnahmen des Unternehmens.

Es lässt sich nicht leugnen, dass der demografische Fachkräftemangel existiert. Allerdings ziehen die meisten Unternehmen nicht alle Register, um den Nachwuchs für sich zu gewinnen.

Webdesigner finden – Ohne Stellenanzeige funktioniert es nicht!

Die Stellenanzeige ist die Grundlage der Rekrutierung. Ein Blick auf die Job-Börsen hat gezeigt, dass die Inhalte einen Programmierer nicht hinter dem Rechner hervorlocken. Nur in den seltensten Fällen beschrieben die Arbeitgeber die tatsächlich ausreichend. Ein gutes Stellenausschreiben sollte auf jeden Fall vermitteln, dass interessante Aufgaben geboten werden und zu den persönlichen Präferenzen und zum persönlichen Lebensentwurf des Kandidaten passt.

Der Stellentitel

In einem Stellenausschreiben sollten selbstverständlich die wichtigen Schlüsselbegriffe im Stellentitel genannt werden. In den meisten Fällen suchen die Unternehmen Spezialisten, zum Beispiel einen PHP- oder -iOS-Entwickler. Dies sollte man unbedingt im Stellentitel anzeigen, denn nur so findet man die passenden Kandidaten. Bei Online-Stellenanzeigen steht deshalb nicht die Anzeigengestaltung im Zentrum, sondern der aussagekräftige Titel.

Einige Begriffe, beispielweise Guru oder Gott sind beim Stellentitel tabu. Webentwickler suchen auf keinen Fall danach und andererseits lassen sich solche Anzeigen nur schwer finden. Im Endeffekt geht es darum jene zu erreichen, welche gar nicht auf der Jobsuche sind, sondern nur zufällig über die Anzeige stolpern.

Die zehn wichtigsten Kriterien für Entwickler

Der Buchautor Joe Spolsky ermittelt, was Entwicklern bei der Jobsuche besonders wichtig ist und somit in jede Bewerberansprache gehört:

  • Fortlaufendes Lernen und persönliches Wachstum
  • Ein erstklassiges Team
  • Gestaltungsspielraum und hohe Einflussmöglichkeiten
  • Kreative Arbeit
  • Technische Arbeitsumgebung und Hardware
  • Freundliche Arbeitsumgebung
  • Individuelle Arbeitszeiten
  • Rückzugsmöglichkeiten zum aufmerksamen Arbeiten
  • Einbindung ins Unternehmen
  • Begeisterung für die Produkte

Unternehmens- und Jobbeschreibung

Neben der Aufgabenbeschreibung und dem Stellentitel ist die Unternehmensbeschreibung ebenfalls sehr wichtig. So sollen potenzielle Kandidaten weitestgehend informiert werden. Was hat das Unternehmen zu bieten? Warum sollte ich mich bewerben? All diese Fragen sollten beantwortet werden. Ausschließlich 32 Prozent der Stellenanzeigen beschreiben diese Aspekte. Hier können Unternehmen also richtig punkten.

Ebenfalls sollte selbstverständlich eine Nennung des Ansprechpartners, entsprechende Kontaktdaten und Bewerbungsmöglichkeiten gehören ebenfalls auf das Ausschreiben. Zudem sollte aus dem Ausschreiben hervorgehen, um welche Art von Arbeitsstelle es sich handelt.

Die Karriere-Webseite

Die Stellenanzeige ist zwar in den meisten Fällen der erste Kontaktpunkt eines Bewerbers. Doch die Karriere-Webseite spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Auf diesen Seiten können sich die Arbeitgeber den zukünftigen Mitarbeitern vorstellen und authentische Einblicke ins Unternehmen vermitteln aber auch Stellenangebote präsentieren. Dieser Bereich muss leicht verfasst werden, ein unvermittelter Verweis auf die Karriereseite ist also Pflicht.

Alle Besucher der Unternehmens-Webseite sind grundsätzlich potenzielle Mitarbeiter. Also sollte der Hinweis auf offene Stellen und die Karriere-Webseite zu finden sein. Viele Firmen verschenken hier wertvolles Potenzial, in dem sie auf eine leichte aber sehr effiziente Form der Ansprache.

Reichweite über die sozialen Medien

Aussagekräftige Stellenausschreiben und Karriereseiten sind das Grundgestell einer Bewerberansprache. Allerdings sollte sich kein Unternehmen allein auf diese Möglichkeiten verlassen. Man muss gefragte Fachkräfte auf den richtigen Stellen abholen und dort für Aufmerksamkeit und Reichweite sorgen.

Mit Anfragen auf Xing und Co kann man nur wenige Entwickler begeistern. Stattdessen gehören Plattformen wie StackOverflow und Get-in-it zum Standardwerkzeug eines guten Recruiters, da diese den Zugang zu diesen Talenten öffnet.

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